Am 08. November 2019 bot die KGC eine Lernwerkstatt Good Practice für Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut an. Dabei arbeiteten die Teilnehmenden mit den zwölf Kriterien zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung des Kooperationsverbunds Gesundheitliche Chancengleichheit. Im Mittelpunkt standen an dem Tag die Anwendung der Kriterien im praktischen Kontext. Ein Tag voller Tatendrang!

Kreativität beim Bilderrätsel

Gleich zu Beginn der Veranstaltung lernten die Teilnehmenden die zwölf Kriterien kennen und entwickelten Ansätze zur Anwendung im späteren Berufsleben. Die Referentinnen Iris Grimm und Kathrin Steinbeißer stellten die knifflige Aufgabe, die Kriterien ausgewählten Bildern zuzuordnen. Die Kleingruppen waren sich schnell zu

ihrer Anordnung in der Gruppe einig. „Die Queen steht für Konzeption, da sie für ihre Aufgabe ein gutes Konzept braucht“, diese und viele andere Argumente untermauerten die Entscheidungen der Kleingruppe. Die teilweise sehr unterschiedlich verknüpften Bilder mit den Kriterien weckten die Erwartung nach der richtigen Lösung. Die in diesem Fall jedoch nicht existierte, da das Bilderrätsel unterschiedliche Zuordnungen erlaubt und es keine einheitliche Lösung gibt.

Auf den Kopf gestellt

Umdenken war angesagt! Bei der Übung „Kopfstand“ ging es darum, die Kriterien guter

Praxis aus ausgewählten Beispielprojekten auf den Kopf zu stellen und die Frage „Was müssen Sie tun, damit das Kriterium XY nicht gut umgesetzt wird?“ zu beantworten. Diese Methode sensibilisierte die Teilnehmenden, Projektvorhaben und Umsetzungsideen kritisch und aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Die Studierenden hatten sichtlich Spaß bei dieser Aufgabe – nicht nur einmal hörten die Veranstalterinnen lautes Gelächter von den Kleingruppen.

„Große Wirkung … zum kleinen Preis“

Für die letzte Aufgabe entwickelten die Studierenden Werbesprüche für einzelne, ihnen zugeloste Kriterien. Das Kriterium Kosten-Wirksamkeitsverhältnis erhielt den Slogan „Große Wirkung … zum kleinen Preis“. Mit „Nicht perfekt, aber auf dem Weg dahin“ pries eine Gruppe das Kriterium der Qualitätsentwicklung an. So – hoffen wir – fühlen sich auch die Studierenden nach der Teilnahme an der Lernwerkstatt Good Practice.

Nach einer Feedback-Runde mit Erkenntnissen und Wünschen endete der erfolgreiche und produktive Tag. Wollen Sie auch eine Lernwerkstatt durchführen oder mehr über die

Good Practice Kriterien erfahren? Dann setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung!

Präsentationen

Gesundheit­liche Chancen­gleichheit (PDF)
Kathrin Steinbeißer, Koordinierungs­stelle Gesundheit­liche Chancen­gleichheit Bayern

Good Practice (PDF)
Iris Grimm, Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bayern